Ein paar Worte aus der sogenannten Krise

Da betrügen welche und da gehen welche pleite
und da verdienen ein paar fett daran und da werden einige
sehr reich. Und da sagen ein paar, sie hätten das Sagen
in der ganzen Sache. Aber mittlerweile halte ich sie alle
für echte Versager. Sie behaupten eine Menge, aber was
sie im Hirn haben oder im Herzen, das zeigt sich nicht.
Diese Menschen wollen Völker führen, wollen Staaten
lenken. Aber was sie denken von sich, dass sie sich alle
dem Geld Untertan machen, das zeigen sie nicht.
Was also denken sie? Was geht in ihnen vor? Was haben
sie ihren Männern und Frauen zu sagen, ihren Kindern und
ihren Göttern? Ich glaube nicht viel.

Wenn sie sich bekennen, werden sie zu Kreuze kriechen
müssen und zugeben, dass sie ein Spiel gespielt haben
ohne Regeln. Und dass sie gedacht haben, die Regeln
selbst machen zu können, um von Rest der Menscheit
geliebt zu werden. Darum geht es im Grunde. Die Saftsäcke
wollen im Licht stehen und geliebt werden. Oder sie wollen
es leichter haben als die anderen. Oder sie wollen beweisen,
dass sie mit ihrer Arbeit mehr bringen als Du und ich.
Aber was sie uns bringen, ich frage euch, was ist es?
Was bringen sie uns, wenn sie uns vorspielen, dass sie
die Dinge in der Hand haben und alles regeln?

Glaubt ihnen oder glaubt ihnen nicht. Besser ist es für jeden
von uns ohne ihre Macht, sich seine eigenen Gedanken zu machen
und ein paar Gedichte zu schreiben. Oder mit seinen Kindern
zu sprechen. Oder seiner Geliebten zu erklären, warum sie aufhören
soll, noch ein paar Euro mehr zu verlagen. Oder Gott zu preisen.
Oder auf die Brandung zu lauschen und auf die Stille der Berge
dahinter. Glaubt was ihr wollt, Leute. Aber glaubt nicht denen, die
behaupten, sie dürften euch regieren. Sie sind die Minderheit, und das
auch, wenn sie sagen, die Demokratie hätte sie dazu ermächtigt.

Zweifelt an der Demokratie, Leute, wenn sie behauptet, euch vorsagen
zu dürfen, was ihr denken sollt. Zweifelt an den Machthabern.
Und zweifelt am Geld.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/griechenland-krise-athen-bleibt-hart-die-geldgeber-auch-13668326.html

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